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Was sind meine Aufgaben an der Atgajos Mokykla?

  • 21. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Die Schule, an der ich bald arbeiten werde, ist eine Sonderschule für Schüler*innen im Alter von 7 bis 21 Jahren mit geistigen und komplexen Behinderungen. Dort erhalten sie eine individuelle Grundschulbildung sowie Programme zur Förderung sozialer Kompetenzen.


Ausgezeichnete Fachkräfte – darunter Sportlehrerinnen für den Förderunterricht, Sonderpädagoginnen und Logopädinnen – setzen sich dafür ein, dass jeder Schüler*in Erfolge erzielt und die eigenen Fähigkeiten entwickeln kann.


Außerdem werden die Schülerinnen von Psychologinnen, Gesundheitsexpertinnen, Sozialpädagoginnen und Logopäd*innen betreut. Diese Fachkräfte unterstützen bei persönlichen und schulischen Herausforderungen, organisieren Präventionsveranstaltungen zu sozialen Problemlagen und arbeiten eng mit Lehrkräften und Eltern zusammen, um gemeinsam Lösungen zu finden.


Auch nach dem Unterricht gibt es Beschäftigungsangebote, bei denen die Schüler*innen an außerschulischen Bildungsaktivitäten teilnehmen. Diese fördern ihre künstlerischen, sozialen, pädagogischen und beruflichen Kompetenzen und stärken wichtige Lebensfähigkeiten.


Die Schule ist für den Europäischen Freiwilligendienst akkreditiert. Das bedeutet, dass jedes Jahr ein bis zwei junge Menschen aus verschiedenen Ländern dort ehrenamtlich mitarbeiten – und hier komme ich ins Spiel.


Als Freiwillige werde ich die Lehrkräfte im Unterricht und bei Ausflügen unterstützen – zum Beispiel, indem ich den Kindern beim Schreiben helfe oder beim Austeilen des Essens mitanpacke. Die Lehrkräfte freuen sich auch, wenn ich eigene kreative Ideen einbringe, zum Beispiel beim Basteln.


An der Schule wird Selbstständigkeit großgeschrieben. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass ich mit der Zeit eine eigene Routine entwickle und nicht einfach nur warte, bis mir jemand eine Aufgabe gibt. Das finde ich genau richtig.


Ich möchte mich auch dann nützlich machen, wenn ich gerade keine direkte Anweisung erhalte. Schließlich bin ich ab 8:30 Uhr vor Ort und werde für meine Arbeit bezahlt – da will ich auch etwas leisten und zeigen, was ich kann.


Ich freue mich schon sehr darauf, die Kinder und das Kollegium kennenzulernen. Ich glaube, dass ich dabei auch eine ganz neue Art der Kommunikation lernen werde – vor allem, weil ich anfangs noch kein Litauisch spreche und viele der Kinder kein Englisch.


Freut mich, dass du mich auf dieser spannenden Reise begleitest.


Su meile, Milla


 
 
 

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Su Meile, Milla 

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