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Erster Monat

  • 28. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Sept. 2025


Ich kann es selber kaum glauben, aber ich bin jetzt seit knapp einem Monat in Litauen und möchte in diesem Beitrag über meine ersten Eindrücke berichten. Die ersten zwei Wochen waren sehr überwältigend, weil alles neu für mich war. Dies ist nämlich nicht nur mein erster Besuch in Litauen, sondern auch das erste Mal, dass ich alleine fliege und das erste Mal, dass ich ohne meine Eltern lebe. Deshalb brauchte ich erstmal Zeit, um anzukommen und mich an die neuen Umstände zu gewöhnen. Viel Zeit zum Entspannen blieb mir allerdings nicht, denn am Tag nach meiner Ankunft begann schon meine Arbeit. Meine Projektkoordinatorin Inesa holte mich morgens ab und zeigte mir den Weg zur Schule. Als wir in der Schule ankamen, gab es eine Feier für die Eltern. Sie bekamen eine Führung durch das Gebäude, lernten die Lehrer kennen und besprachen alles Weitere. Dann habe ich auch meine Tutoren zum ersten Mal getroffen. In der Schule ist sie für mich verantwortlich, gibt mir Aufgaben und achtet darauf, dass ich genügend Stunden arbeite. Weil in Litauen die Schule erst ab dem ersten September anfängt, hatte ich die erste Woche nicht all zu vie zu tun. Ich habe einfach versucht, mir die Zeit mit Dekorieren und anderen kleineren Aufgaben zu vertreiben. Deshalb habe ich mich um so mehr gefreut, als dann endlich die Kinder kamen. Ich arbeite mit meiner Tutoren und zwei weiteren unfassbar lieben Lehrerinnen in einer ersten Klasse. Die Kinder waren von Anfang an super zutraulich und neugierig. Natürlich war ich zunächst ein wenig nervös, wie ich angesichts meiner Sprachbarriere in der Lage sein werde, mit den Kindern zu kommunizieren. Doch diese Aufregung legte sich schnell, als ich verstanden habe, dass einerseits viele Kinder Englisch verstehen und andererseits viele der Kinder, mit denen ich zu tun habe, generell anders kommunizieren. Wir arbeiten daher viel mit Körpersprache, Berührungen oder auch mit Karteikarten. Ich finde diese Art der Kommunikation sehr interessant und es macht mir wirklich Spaß, neue Wege zu finden, um das zu vermitteln, was ich mitteilen möchte. Aber ich bin nicht nur mit meiner Arbeit sehr zufrieden, ich habe in dieser kurzen Zeit schon viele nette neue Menschen kennengelernt. Vilnius ist eine sehr junge Stadt mit vielen Studenten und anderen Voluntieren. Daher ist eigentlich immer was los. Aber auch die Organisation gibt uns viele Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen. Zum Beispiel habe ich durch ein sogenanntes „On Arrival Training“ sehr viele weitere Voluntiere kennen lernen dürfen. Ich hätte nie gedacht, wie gut es ist, Menschen kennenzulernen, die dieselben Erfahrungen machen wie man selbst. Aber auch das Training war unglaublich gut strukturiert und ich konnte sehr viel mitnehmen. Abschließend kann ich nicht in Worte fassen, wie glücklich und zufrieden ich mit meiner Entscheidung bin, hierher zu kommen, und ich freue mich sehr auf meine weiteren Erfahrungen.

 
 
 

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Su Meile, Milla 

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